Miha Pogačnik

ist seit einem halben Jahrhundert  mit dem Zyklus der Solosonaten und Partiten von J. S. Bach unterwegs; durch die weltweit schönsten Kathedralen, bis hin zur Cheops Pyramide von Gizeh und dem Potala Palast in Tibet, im Teatro Amazonas in Manaus, der Ruinenstadt Machu Picchu

Wie manche noch erinnern können, haben sie in den 80ger und 90ger Jahren den Zeitgeist ergriffen und sind mit zehntausenden von Mitstreitern mit 200 IDRIART Festivals durch die Welt gezogen, anfangs in Ost-Europa, später durch alle Kontinente.

Im Zentrum stand immer die Begegnung der Menschen und Kulturen aus dem Geiste der Anthroposophie Rudolf Steiners. Dieser Impuls mündete dann in Terra Parzival, Slowenien (www.terraparzival.net) und das Projekt Polyphone Europäische Identitäts- Karawanen ab 1992.

Dann rief ihn sein Schicksal dazu auf, die Musik interdisziplinär in Wirtschaftsunternehmen zu tragen (www.mihavision.com ): Das alles mit dem Ziel,  die Kunst aus der Unterhaltungsszene zu befreien und der Musik ihre zentrale Wandlungs-Aufgabe praktisch anzuweisen im Sinne der Dreigliederung.

Die Bach Solosonaten/Partiten kann man erleben als “Klingender Mensch”, ganz organisch als klingende Trinität. In den Kathedralen hat Miha Pogačnik sie immer in der “Grundsteinspruch Anordnung” gespielt.

Einzelne Sätze “dekomponiere” er interdisziplinär im Sinne der Phänomenologie (nicht Musikologie)  vor dem Publikum. Er hat sein eigenes Flip Chart dabei, auf dem er mit farbigen Stiften Formen zeichnet. Die Teilnehmer erleben den Transfer von musikalischem Prozess,  vom Klang – zum Bilderlebnis.

So ein “Konzertformat” beinhaltet also die schichtweise Vertiefung  in das Meisterwerk, damit die Anwesenden in den musikalischen Prozess einsteigen und zum aktiven Hören kommen können. Anschließend erklingt das gesamte Meisterwerk als “Konzert Aufführung”. Nach der Aufführung entsteht dann ein Gespräch mit dem Publikum.

Seine Partnerin Adriana von Runic Whitington ( www.babiesmusicschool.net ) wirkt unterstützend mit, indem sie aus ihrem reichern Erlebnisschatz als Waldorflehrerausbilderin in Australien und China den Geist des Augenblicks ergreift.